Dies ist ein Blogpartner-Artikel (Was sind Blogpartner?) des Blogpartners Mindlab Solutions GmbH. Mindlab Solutions GmbH bietet hochwertige Webcontrolling- & Behavioral Targeting Lösungen an. Kontakt zu Mindlab: www.mindlab.de.
Social Media ist in aller Munde. Communities, Twitter, Facebook, Bewertungs- und Preisvergleichsportale bieten dem User im Web 2.0 zig Anlaufstellen um Meinungen über Produkte, Unternehmen und Aktivitäten im Web zu publizieren. Unabhängig davon ob die individuelle Meinung gerechtfertigt ist oder nicht – das Web vergisst nichts. Unternehmen sollten daher Wert auf die Meinungsbildung im Web legen, bei Recherchen im Kaufprozess sind Kundenmeinungen nämlich mitentscheidend. Wer nicht weiß wie über seine Produkte oder sein Unternehmen gesprochen wird, der ist klar im Nachteil. Doch wie stellt man das an? Mindlab, einer der führenden deutschen Web-Analyse-Anbieter, hat in einem Whitepaper interessante Ansätze vorgestellt, wie mit dem Thema Social Media im Unternehmen umgegangen werden kann (Quelle: Mindlab Whitepaper , PDF, 220kB).
Komplimente über Ihre Marke
Es gibt viele Arten von Komplimenten. Das können Glückwunschnachrichten zu einer gerade erhaltenen Auszeichnung sein, oder ein Kunde, der sich hoch lobend über eine Erfahrung mit einem Ihrer Produkte oder Ihrem Kundendienst äußert. Für soziale Netzwerke sind Komplimente das Online-Pendant zu Referenz –und Empfehlungsschreiben und verdienen daher nähere Aufmerksamkeit. Erstellen Sie ein Delicious-Konto oder bedienen Sie sich einer anderen Form sozialer Lesezeichen um diese Art von Komplimenten zu speichern. Nehmen Sie diese in Ihre Website mit auf. Potenzielle Kunden, die Unterstützung in ihrem Entscheidungsprozess suchen, werden mit Freude darüber lesen, was andere über Ihre Firma und Produkte zu sagen haben.
Auf Beanstandungen reagieren
Achten Sie auf Einträge, die sich negativ über Ihre Produkte oder Dienstleistungen, Firma oder Personal äußern. Denn wenn Sie eine Beschwerde frühzeitig zu fassen bekommen, haben Sie die Möglichkeit, zu reagieren und ihre Fähigkeiten in Sachen Problembewältigung zu demonstrieren. Eine gepostete Beschwerde kann auch andere ähnliche Kundenerfahrungen ans Licht bringen, was Ihnen die Möglichkeit verschafft, auch diesen Kunden behilflich zu sein. Und wer weiß – wenn Sie Ihre Kunden mit Ihrem exzellenten Kundendienst beeindruckt haben, bringt das Ihnen vielleicht auch einige positive Einträge über Ihre Problemlösung ein.
Äußerung von Bedürfnissen
Geäußerte Bedürfnisse behält man am besten im Blick, wenn man nach Stichwörtern sucht, die diese Bedürfnisse beschreiben. Die Leute sprechen darüber, was sie tun und fragen oft öffentlich um Rat, wenn Sie den Kauf eines Produkts ins Auge fassen. Beide Situationen verschaffen Ihnen die Möglichkeit, Ihre Hilfe, Informationen oder sogar eine kostenlosen Demovorführung anzubieten. Wer in sozialen Netzwerken Einträge veröffentlicht, schätzt es oft sehr, wenn ein Firmenmitarbeiter den Kundenbedürfnissen Gehör schenkt und ist Hilfeangeboten durchaus nicht abgeneigt, insbesondere wenn diese auf hilfsbereite, freundliche Art gemacht werden.
Die Konkurrenz im Blick
Wenn Sie ein Auge auf ihre Branche und die relevanten Keywords haben, werden Sie es wahrscheinlich als erster erfahren, wenn ein neuer Wettbewerber in Erscheinung tritt oder wenn sein Name erwähnt wird. Diese Art von Wissen kann Ihnen Gelegenheiten aufzeigen, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten, die die Konkurrenz ausprobieren oder die mit einem Produkt oder einer Dienstleistung der Konkurrenz unzufrieden sind. Dabei könnten Sie auch herausfinden, welche Akteure in der Branche Befürworter konkurrierender Marken sind, was es Ihnen ermöglicht, mit diesen in Kontakt zu treten und deren Interesse an Ihren Leistungen einzuschätzen.
Konkurrenten tauschen sich auch oft über Themen von strategischem Interesse aus. Wenn Sie sich über diese Diskussionen auf dem Laufenden halten, können Sie zukünftige Entwick-lungen leichter voraussehen.
Aktuelle Themen einer breiten Öffentlichkeit
Oft treten Themen auf, die eine breite Masse von Menschen ansprechen. Aus diesen Diskussionen kann man viel lernen, insbesondere wenn sie potenziell ihre Marke beeinflussen können. Wenn Sie die aufgegriffenen Themen dieser breiten Öffentlichkeit mit verfolgen, erlangen Sie ein besseres Verständnis über die aktuelle Verbraucherstimmung zu einem bestimmten Thema und entdecken weitere Themen, die Sie vielleicht im Auge behalten sollten. Indem Sie das Ansteckungs-Potenzial eines Themas richtig erkennen und mit verfolgen, wie lange es die Diskussion anheizt, können Sie sich ein Bild von der Wichtigkeit des Themas machen und sich in der Diskussion einbringen, wenn diese ihren entscheidenden Punkt erreicht hat.
Multiplikatoren Ihrer Marke herausfinden
Multiplikatoren können in einem sozialen Netzwerk großen Einfluss haben. Einfluss gewinnen sie über die Häufigkeit ihrer Äußerungen zu einem Thema, die Anzahl von Leuten, die sich mit ihren Posts verlinken, die gesammelte Anzahl von Leuten, die einen Kommentar verfassen, und darüber wie aktiv sich die Besucher mit diesen Posts auseinander setzen. Das Publikum eines Meinungsmachers kann dabei helfen, Meinungen zu einer Marke schneller zu verbreiten, und genau diese Meinungen können eine größere Wirkung erzielen. Oft erscheinen die Posts der Meinungsmacher an den obersten Stellen in den Google-Suchergebnissen, so dass sogar noch mehr Interessenten darauf stoßen. Zu wissen, wer diese Meinungsmacher sind und deren Meinungen über Ihre Marken zu verstehen, kann Ihnen helfen, mit diesen Personen als Befürworter in Verbindung zu treten, oder zu verstehen, warum diese gerade eine negative Meinung vertreten.
Online Marketing Kampagnen messen
In letzter Zeit wurde viel darüber diskutiert, wie man den Erfolg von Online Marketing und Ansprachekampagnen messen sollte. Vieles in dieser Debatte drehte sich um das Thema Engagement. Obwohl bisher noch keine Einigung über eine allgemein gültige Engagement-Metrik besteht, gibt es trotzdem eine Reihe von effektiven Methoden um Engagement und ROI im Allgemeinen messbar zu machen. Verfolgen Sie, wie oft ein Markenname innerhalb von benutzergeneriertem Content erwähnt wird, während und nach einer Kampagne.
Isolieren Sie positive Wörter, die mit einer bestimmten Marke in Verbindung gebracht werden und prüfen Sie, wie oft diese über einen bestimmten Zeitraum verwendet wurden. Alternativ können Sie alle Einträge, in denen eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Thema erwähnt werden, nach Anzahl der Kommentare sortieren oder danach, wie oft die Einträge angeschaut wurden. Dadurch können Sie erkennen, welches die 50 Top Diskussionen sind, bei denen das Engagement am höchsten war.
Frühwarnsystem
Die in sozialen Netzwerken aufgegriffenen Diskussionen können Ihnen als Frühwarnsystem dienen. Mit Hilfe von modernen Hilfsprogrammen können Sie verfolgen, ob neue Wörter, insbesondere Wörter negativer Art, häufiger im Zusammenhang mit Ihren Marken auftauchen und sich zu den entsprechenden Posts weiterleiten lassen. Im Laufe der Zeit kann das Nachverfolgen solcher „Krisenwörter“ Ihnen auch dabei helfen, die Erfolgswirksamkeit von Kontaktkampagnen zu beurteilen, die darauf angelegt sind, die zugrunde liegenden Probleme anzugehen.
Status Ihrer Marke
Letztlich ist eine Marke die Summe all dessen, was über sie gesagt wird und ihre Definition ist nicht mehr vollständig in der Hand des Unternehmens selbst. Durch das Analysieren sozialer Netzwerke kann ein Unternehmen oder eine Agentur die allgemeine Stimmungslage unter Konsumenten einschätzen, herausfinden, welche Wörter am häufigsten mit der Marke in Verbindung gebracht werden, wer Befürworter der Marke sind und eine Rangliste der Medienkanäle aufstellen, in denen die aktivsten Diskussionen stattfinden. Ein Audit stellt die Seiten heraus, auf denen Ihre Marke oder die der Konkurrenz diskutiert werden und kann so auch passende Möglichkeiten für Werbeplatzierungen aufzeigen, um ein möglichst wert-volles und engagiertes Publikum zu erreichen.
Nah am Geschehen
Bei einer solchen Vielzahl an Medienkanälen verlieren sich Diskussionen oft in verschiedene Richtungen. Oft kann man der Diskussion nur schwer folgen, wenn diese auf einer Seite anfängt und dann rasch auf eine andere überspringt. Durch das Verwenden von entsprechenden Keywords lässt sich der Diskussionsfaden besser durch alle Arten von sozialen Netzwerken hindurch verfolgen. Die Unterhaltung wird so zusammengeführt und kann einfacher analysiert werden. Ihre Kunden, Interessenten und Konkurrenten diskutieren jetzt gerade über Ihre Marke, Ihre Branche und Ihre Konkurrenz auf sozialen Netzwerken; ob Sie mit dabei sind oder nicht. Hören Sie hin, lokalisieren Sie das Zentrum des allgemeinen Interesses und beteiligen Sie sich an der Diskussion!









3 Kommentare vorhanden für “Social Media Monitoring – Whitepaper von Mindlab”
Bin ja ein Fan von euch, aber der Beitrag ist jetzt nicht so die Offenbarung. Ziemlich einfach und fast ein wenig im How To Stil und IMO nicht für eine affine sondern eher für eine breitere Leserschaft geschrieben. Für die kann es aber natürlich ganz nützlich sein sich da mal Gedanken zu machen. Anyway: Freue mich auf den nächsten Artikel aus der eigenen blogzwonull-Feder
@Sascha: Danke für die konstruktive Kritik, davon lebt der Blog. Meiner Meinung nach ist das Thema sehr relevant für den Blog, daher hat es auch den Weg in den Blog gefunden. Ich werde Deine Kritik jedoch ernst nehmen und dies bei der Artikelplanung berücksichtigen. Dir nochmal Danke. Moritz
Hallo zusammen,
ein wichtiges Kanal wird von vielen Bloggern leider sehr oft übersehen oder schlichtweg ignoriert (vielleicht wegen fehlendes Hintergrundwissen?!). Das ist SMN (Social Media News). Social Media heisst nicht nur Facebook, Twitter oder Youtube. Social Media heisst auch PR 2.0, SMNR (Social Media News Rooms), Press Releases 2.0 usw. Das sind die Kanäle mit Nachhaltigkeit und fiktive Quellensteuerung. Es bietet die Möglichkeit Sachverhalte beispielhaft darzustellen und zu Steuern. Auch im bereich PR als SEO-Konzept ist es ein Kanal was fast unschlagbar ist.
Hier sollten Blogger bei uns in Deutschland Ihre Hausaufgaben besser machen, wenn sie über so ein wichtiges Thema wie Social Media bzw. Social Media Monitoring schreiben.