Mario Fischer, Professor der Wirtschaftsinformatik an der FH Würzburg / Schweinfurt, Bestsellerautor des Fachbuchs Website Boosting und anerkannter Experte in der Online Marketing Szene, wagt mit einem neuen, im 2-Monatsrhytmus erhältlichen Fachmagazin “Website Boosting” (Link) einen großen Schritt in die Printwelt. Dies gab er auf der heute stattfindenden SEMSEO-Konferenz in Hannover bekannt.
Dass es Mario Fischer durch sein Fachwissen und seinen humorvollen Schreibtstil geschafft hat die Bedürfnisse von Online-Marketing-Verantwortlichen zu erfassen und dass er damit fast immer genau den Nagel auf den Kopf trifft das bestätigt ein Blick in die Verkaufsrangliste bei Amazon oder ein Blick in die Kundenrezensionen auf Amazon zu seinem aktuellen Buch. Nun soll Website Boosting in Magazinform weitergeführt werden, wodurch die die Zielgruppe noch gezielter angesprochen werden soll. Somit sind viele Antworten auf tagesaktuelle Problemstellungen im täglichen Arbeiten eines Online-Marketeers zu erwarten.
Blogzwonull: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Website Boosting Magazin, Mario. An wen richtet sich das Magazin?
Mario: Prinzipiell an alle, die sich aktiv mit dem Web beschäftigen und damit Geld verdienen wollen oder müssen
Das Themenspektrum geht daher breit auf alle notwendigen Bereiche ein. Wie das Buch dies ja auch tut: „Die richtigen Besucher holen und dann auf der Website zu Kunden machen“. Dazu reicht ja eben nicht, nur Online-Marketing zu machen (i. W. SEM bzw. SEO, SEA, SMO), sondern auch alle anderen Bereiche wie Usability, Conversionoptimerung, Tracking, Web-Analytics oder Testing zu beherrschen. Nur durch den ganzheitlichen Ansatz wird ein Schuh daraus. Wir werden aber auch genügend Informationen für die sog. „Entscheider“ bereithalten. Viele Mails von Buchlesern haben mir gezeigt, dass Führungspersonen in Unternehmen, die nicht operativ mit Umsetzungsaufgaben im Web betraut sind, sehr dankbar sind, dass sie die „Webleute“ nun besser verstehen. Das „Aufschlauen“ für diesen wichtigen Zukunftsbereich fällt also auch bei Managern auf fruchtbaren Boden. Sie müssen ja letztlich entscheiden – und das können sie besser, wenn sie verstanden haben, was möglich ist und was ökonomisch Sinn macht.
Blogzwonull: Wo und zu welchem Preis wird das Magazin erhältlich sein und was können die Leser inhaltlich erwarten?
Mario: Website Boosting wird an allen Bahnhofsbuchhandlungen und Flughäfen erhältlich sein. Der wesentliche und für die Leser bequemere Vertriebsweg wird aber wohl das Abo sein. Von der ersten Ausgabe ist übrigens ein Teil (52 Seiten) als kostenlose Leseprobe erhältlich und kann auf www.websiteboosting.com ohne weitere Verpflichtungen angefordert werden. Als neues Magazin freuen wir uns natürlich ganz besonders über jedes abgeschlossene Abo – was das höchste „Lob“ darstellt. Wer die Inhalte spannend und nützlich findet, kann uns damit in der Startphase ganz besonders unterstützen. Bisher hat es in Deutschland noch keine neue Zeitschrift geschafft, vor der ersten Ausgabe Abonnenten zu bekommen. Wenn das gelingen würde, wäre das eine kleine Sensation im Verlagswesen. Und ich bin guter Hoffnung, dass die „Online-Gilde“
auch hier der teilweise jammernden Old Economy zeigen könnte, das die Branche „besonders“ ist und wo der Hammer mittlerweile hängt. Wer mein Buch kennt und wer mich kennt weiß, dass er/sie von mir Qualität und Know How gut verpackt bekommt. Von daher sehe ich ein Abo nur auf Grund der Leseprobe als extreme Vorschusslorbeeren an, die uns nur noch mehr antreiben… Website Boosting wird als Magazin in Deutschland mit etwas über 100 Seiten Umfang alle zwei Monate zum Kioskpreis von 9.80 EUR erhältlich sein. Das Abo wird natürlich entsprechend günstiger und da wir natürlich auch ein Herz für Studierende haben, wird es für diese Gruppe noch etwas günstiger. Website Boosting wird selbstverständlich auch in Österreich und in der Schweiz erhältlich sein.
Durch meinen persönlich sehr hohen Vernetzungsgrad in der Branche muss ich nicht erst nach Neuheiten und Trends recherchieren. Auch das wird Website Boosting „anders“ machen: Es ist eine zielgerichtete Plattform für die Branche, die aber eben auch an viele Stellen tiefer gehen wird. Das „how to do“ bzw. hands-on“ kommt bei anderen Medien oft einfach zu kurz. Hier lassen wir die Leser nicht alleine und zeigen, wie man etwas auch praktisch umsetzt. Dazu nutzen wir natürlich auch unser Branchenwissen, wer wirklich etwas zu einem fachlich tiefergehenden Thema zu sagen hat. Es geht nicht wie sonst oft üblich darum, das Heft möglichst schnell und einfach voll zu bekommen. Externe Autoren bekommen nur dann eine Stimme, wenn sie fachlich durch erfolgreiche Praxisarbeit ausgewiesen sind. Wir haben auch keine angelernten Redakteure, sondern ausschließlich Praktiker, die tatsächlich wissen, worüber sie schreiben.
Wenn uns ein guter Start gelingt, möchten wir diesen Erfolg gerne mit Anderen teilen. Wir werden daher für jedes Jahresabo, das vor der Publikation der ersten Ausgabe abgeschlossen wird, einen Betrag von 5 Euro spenden. In Nürnberg gibt es in der Cnopfschen Kinderklinik eine Krebsstation für Kinder, die dort stationär oft Monate behandelt werden müssen. Das Geld wird direkt und ohne jeden Abzug exakt dorthin gelangen. Damit wird vor allem Spielzeug angeschafft. Wer also sowieso plant, das Heft zu abonnieren, der kann uns damit helfen, diesen Kindern auch zu einem klein wenig besseren Start ins Leben zu verhelfen. Unsere (Online-) Branche ist ja entgegen den meisten anderen Branchen stark im Aufwind. Davon sollten wir anderen etwas abgeben.
Blogzwonull: Eigentlich zeigt der Trend ja hin zum Informationsmedium Online. Viele Informationen sind sehr schnell in Blogs und auf Newsseiten nachzulesen. Noch dazu ist die Situation zwischen der Online-Welt und der Verlagswelt ja zZ nicht immer einfach. Warum braucht die Online-Welt dennoch das Website-Boosting Magazin?
Mario: Ja, das klingt kurios nicht? Wenn man das mal mit einem scharfen Auge betrachtet war es doch so: Wir Onliner hängen doch in Wirklichkeit am Tropf der Offline-Branche. Echte breite Hypes werden noch immer durch die klassischen Massenmedien verursacht. Schon lange kommen die wichtigen Infos allerdings sehr viel aktueller aus dem Netz. Die großen Medien nehmen diese Infos auf und machen Nachrichten und Berichte daraus. Alle Computer- und Internetzeitschriften kommen doch mehr oder weniger aus klassischen Verlagen. Dort läuft es so: Es wird gezielt in Branchen und Themengebieten eine Lücke gesucht, eine Zeitschriftentitel dafür entworfen, eine Redaktion eingestellt und die Maschine läuft los. Hier gehen wir eigentlich genau den umgekehrten Weg. Jetzt geht Online mal in die Domäne von Offline! Mein Buch Website Boosting hat scheinbar in der inhaltlichen Zusammenstellung einen Nerv getroffen. Und da rede ich nicht nur über die unüblich hohen Verkaufszahlen. Nein, den Mut, diesen Schritt zum Magazin zu machen habe ich durch bestimmt über 1.000 Mails aus den letzten drei Jahren bekommen. Wenn sich so viele Menschen persönlich bei einem bedanken für die Hilfe, die ihnen das Buch gebracht hat und wenn man so viele Erfolgsstories berichtet bekommt – das habe ich schon als etwas ganz besonderes empfunden und ich bin sehr dankbar für dieses Feedback. Kürzlich hat mir jemand eine dreiseitige Mail geschrieben, dass er auf Grund des Buches vor zwei Jahren mit seiner Frau den Mut gefasst hat, mit einem kleinen Forum im Web erste Schritte zu wagen. Die Einnahmen stiegen von 5 € im ersten Monat erst langsam an. Und heute arbeiten beide Vollzeit an dem Projekt, haben gekündigt und verdienen ihren Lebensunterhalt damit. Und scheinbar nicht schlecht… Ist es nicht konsequent, für solche Startups, aber eben auch für Experten hilfreiche Informationen und Tipps in kürzeren Abständen zu liefern und nicht nur per nächster Buchauflage? Wem das Buch Website Boosting gefallen hat, der wird das Magazin lieben.
Blogzwonull wünscht Mario viel Glück mit seinem neuen Magazin. Persönlich freue ich mich ganz besonders darüber, dass ich mit einem Artikel zum Thema Usability / Conversion Rate Optimierung in der Erstausgabe des Magazins vertreten bin.
Für alle Interessenten des Website Boosting Magazins:
Die kostenlose Leseprobe kann man hier bestellen.
Wer gleich sein Abonnement abschließen möchte, der kann das hier tun.
Mehr Informationen zum Website-Boosting Magazin gibt es auch bei Mario im Website Boosting Blog.
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6 Kommentare vorhanden für “Website Boosting von Mario Fischer – jetzt als Magazin & im 2-Monatsrythmus”
Wie geil ist das denn?
Das sind ja mal gute NEWS. Freue mich auf die erste Ausgabe. Ich bin mir sicher, das neue Magazin von und mit Mario verkauft sich wie geschnitten Brot.
Hier ist ein Eindeutiger Beleg, das es bereits erste Abonnenten für das Magazin gibt und somit die kleine Sensation geschafft ist: http://bit.ly/9XOMX1
Ansonsten interessantes Interview.
Ich denke auch dass das Magazin voll einschlagen wird. Mein Abo ist ebenso bereits bestellt. Hoffentlich kommt der gute Mario mit dem Drucken nach
Ich habe erstmal die Leseprobe bestellt. Gestern auf der SEMSEO-Party hat Hr. Fischer schon über 50 Abos gesprochen (in wenigen Stunden!!! nach der Ankündigung) und über 100 Leseprobe-Bestellungen… Also, offensichtlich ist das Vertrauen da, dass die Zeitschrift nur gut sein kann
Mario Fischer hat nach eigenen Angaben 20.000 Bücher verkauft. Damit ist er kein “Bestseller-Autor”. Zur Info: Er müsste nochmal 80.000 Bücher an den Mann bringen und das in weniger als 1 Jahr um sich so nennen zu dürfen.
Gruss
Martin
@Martin O. Hamann: Man muss ja nicht päpstlicher sein als der Papst. In der Szene ist Mario Fischer ein Bestseller-Autor. Aber streng genommen hast Du natürlich Recht