Tja, das kommt ganz drauf an was man mit „obersten Plätze“ meint. Redet man über AdWords, also bezahlte Werbung, kann das durchaus sein. Meint man allerdings die normalen Suchergebnisse, ist es schlichtweg falsch! Das RBB (Runfunk Berlin-Brandenburg) nimmt es hier aber offenbar nicht ganz so genau…
Bei twitter hab ich gestern Mittag gelesen, dass Ron Hillmann in der Sendung WAS! ein Statement zu Google AdWords abgeben wird. Da mich sowas eigentlich immer interessiert, hab ich am Abend um 20:15 die Glotze eingeschalten… Um es gleich mal klarzustellen, was er gesagt hat ist völlig richtig – hab ich auch nicht anders erwartet
! Mir geht’s viel mehr um die Verpackung drum rum… die hat mir nicht so ganz gefallen!
In dem besagten Bericht ging es darum, dass viele Menschen im Internet abgezockt werden. Vorgestellt wurden 2 Beispiele: Die Mitfahrzentrale nimimit.de und ein der Online-Routenplaner routenplaner-online.de. In beiden Fällen wird dem unvorsichtigen User bei der Anmeldung ein kostenpflichtiges Abo untergeschoben. Solch unsaubere Methoden kennen wir leider zu genüge. Man muss einfach vorsichtig sein – besonders als Web-Neuling – und vor allem dann, wenn für irgendwelche Dienste sämtliche Daten (Adress- und Bankdaten) abgefragt werden… doch leider nützt das denen die bereits darauf reingefallen sind, jetzt auch nicht mehr viel.
Was hat das nun mit Google zu tun? Nun, in der Anmoderation zum Beitrag heißt es „…nur handelt es sich bei Google eben nicht um ein Nachschlagewerk, dass von einer Redaktion nach wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt wird, sondern um eine offene Internetplattform. Um im Bild zu bleiben, Google entspricht eher den Gelben Seiten und was oben steht, ist nicht unbedingt am wichtigsten oder an die alphabetische Reihenfolge geknüpft. Die obersten Plätze werden häufig erkauft. Und nicht selten platzieren sich gerade hier, Angebote die sich erst später als Abofallen entpuppen“. An für sich ist es ja richtig, dass bezahlte Werbung durchaus oben stehen kann. Das ist der Fall wenn über den normalen Sucherergebnissen, Google AdWords Anzeigen (bis zu 3) angezeigt werden. Dass man hier aber zwischen normalen Suchergebnissen und dem bezahlten Bereich unterscheiden MUSS wird vom RBB an dieser Stelle einfach unter den Tisch gekehrt. Im weiteren Verlauf des Beitrages wird es zwar erwähnt, aber eher beiläufig (hatten wir das nicht grad schon mal
).
Was mich so daran stört ist, dass dem „normalen“ Surfer (ohne tiefere Kenntnisse über Google und deren Suchmaschine – also kurz keine SEOs, SEMs, …
) hier ein falsches Bild, nämlich Google sei böse und würde die obersten Positionen in den SERPs für viel Geld an dubiose Geschäftemacher verkaufen, vermittelt wird. Und das ist definitiv falsch! Sowohl die Anzeigen im rechten Seitenbereich als auch die über den normalen Suchergebnissen, sind deutlich von den anderen Bereichen abgegrenzt und mit „Anzeigen“ gekennzeichnet. Nachdem Google nicht die Möglichkeit hat jedes Unternehmen auf dessen Seriosität zu prüfen kommt es eben leider vor, dass sich in den oberen Positionen des bezahlten Bereichs solche Gauner wiederfinden lassen bzw. sich dort einkaufen. Aber was die normalen Suchergebnisse angeht, werden die Positionen hier ja bekanntlich durch einen Algorithmus festgelegt und sind nicht käuflich – das ist Fakt!
Sehr schön finde ich auch die im Beitrag gezeigte Heat-Map. Hier sieht man sehr gut, dass sich die Aufmerksamkeit der User vor allem auf den linken oberen Bereich konzentriert. Und wie Ron Hillmann völlig richtig gesagt hat, kann es für Unternehmen/Webseitenbetreiber sehr lukrativ sein an dieser oberen Position zu stehen. Aber auch für Google ist es mit Sicherheit ein lukratives Geschäft, an genau dieser Stelle Anzeigen zu verkaufen – was aber aus meiner Sicht völlig legitim ist. Das wird im Beitrag allerdings auch eher negativ dargestellt, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Im Gegensatz zu den Abzockern ist die Google Seite völlig transparent und es ist für jeden nachvollziehbar was Anzeigen sind.
Ich will nicht sagen, dass der Beitrag grundlegend falsch ist. Liefert man jedoch all diese Informationen mit und erklärt es entsprechend, entsteht ein ganz anderes Bild – allerdings ist die Meldung dann nicht mehr ganz so „reißerisch“!
Glücklicherweise kennen wir uns in dem Bereich gut aus und können den Beitrag deshalb entsprechend beurteilen. Wie sieht es aber in anderen Bereichen aus wo das entsprechende Hintergrundwissen fehlt? Bzw. wie mag das auf Menschen wirken die sich im Online-Bereich nicht so gut auskennen? „Bad News“ sind halt „Good News“… oder wie seht Ihr das?
Den Beitrag kann man auf der Website des RBB ansehen (funzt leider nur mit dem RealPlayer…).









29 Kommentare vorhanden für “Oberste Plätze bei Google häufig erkauft?!”
hi maddin,
netter post. habe bis zur mitte ca. gebraucht bis ich gewusst habe was du mit rbb meinst. erst dachte ich du meinst mit rbb Radio Bayerischer Bajuwaren aber nein mit rbb ist Runfunk Berlin-Brandenburg gemeint.
viele grüße aus augsburg
marc
Hmm, an die vom Radio Bayerischer Bajuwaren hab ich net gedacht…
!
Grüße nach Augsburg
Oberste Plätze bei Google häufig erkauft?!…
Google Bashing ist gerade bei den Medien recht in Mode. Sachkenntnis wird ersetzt durch Polemik und eine reißerische Aufmachung.
Übrigens: Der rbb stellt das Video so zur Verfügung, dass es die meisten wohl nicht ansehen können. Das fehlende Plugin lässt sich im FF nicht laden (“unbekanntes Plugin”) und wahrscheinlich ist das auch gut so… Auch da kennen die sich wohl nicht sooo gut aus. Web, Web, Popepp Herr Intendant.
“…nur handelt es sich [...] eben nicht um ein Nachschlagewerk, dass von einer Redaktion nach wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt wird…”
Das liest sich, als hätten die erst vorgehabt, was über die Wikipedia zu bringen, dann aber kurzfristig entschieden, dass Google vielleicht doch noch besser ankommt.
So ziemlich die selbe Aussage habe letztens von jemandem gehört, der den Onlineauftritt einer Apotheke machen soll. Ich habe ihn gefragt, worauf er denn optimieren wolle ( z.b. Apotheke ). Daraufhin meinte er, man könne nicht optimieren. Für einen guten Platz bei G müsse man zahlen. Konnte ihm den Zahn nicht ziehen. Vermutlich knallt er mir demnächst genau diese Sendung auf den Tisch.
@ Markus:
Dann zeig ihm diesen Blogbeitrag. Plätze im organischen Bereich sind bei Google DEFINITIV nicht käuflich. Google macht auch keine Sweetheart-Deals (wer viel Werbung macht, wird im organischen Bereich besser gelistet).
No way!
Sind ja fast Machenschaften von der Bild-Zeitiung. Irgendwo ein Schlagwort aufgegriffen und dann die Argumentation eingeschlagen, dass prinzipiell alles falsch und böse ist. Schlecht recherchiert und dann kommt so ein TV-Beitrag dabei raus. Wahnsinn. Aber eben typisch. Zum Glück gibts Leute wie Martin, die einiges klarstellen. Nur leider erreicht das nicht die gleiche Masse wie die Leute, die den TV-Beitrag gesehen haben…Aber daran arbeiten wir hier bei Blogzwonull, gell Martin?
Hallo Moritz,
das ist nicht der erste Beitrag, der schlecht recherchiert im Fernsehen läuft. Vor etwa 1,5 bis 2 Jahren kam mal im WDR eine halbstündige Reportage, die inhaltlich so falsch war, dass ich an den Sender gemaild hatte. Schließlich zahlen wir alle bei den Öff. Rechtl. Sendern nicht wenig Geld über unsere Gebühren. Da kann man verlangen, dass die etwas sorgfältiger arbeiten. Lange Schreibe, kurzer Sinn – es kam raus, dass den Beitrag eine Volontärin recherchiert hatte. Ich hatte die gröbsten Falschaussagen damals mit Links zu den korrekten Quellen mitgeschickt. Da ist man wohl etwas erschrocken.
Was ich unabhängig von diesem Fall hier gelernt habe: Wir alle vertrauen viel zu sehr auf die großen Medien und die hoch gelobte Journalisten-Ethik. Wenn mal was kommt, wo man sich wirklich auskennt, erschrickt man. Noch erschreckender: Bei vielen anderen Dingen kennt man sich eben nicht aus und nimmt diese Aussagen dann für wahr hin. Fazit: Massenmedien machen noch immer die Politik und beeinflussen die Masse. Leider sind sich die meisten dieser Verantwortung nicht bewusst. Das ist nicht bei allen so – aber es kommt nach meinem Geschmack viel zu häufig vor. Leider.
Schöner Artikel… und ja, Google wird von den Medien hart rangenommen, aber auch wenn es manchmal (Soweit ich das beurteilen kann sind obige Sendungen ja Gott-Sei-Dank nicht die Regel) ein etwas in die negative Richtung verzerrtes Bild ergibt, finde ich es doch wichtig, dass gewisse Kritik seitens der Medien an manchen Stellen nicht verkehrt ist.
Google sollte sich durchaus bewußt sein, dass es jemanden “da draußen” gibt, der den Datensammler (und das ist jetzt nicht negativ gemeint) etwas beäugt. Denn es dürfte auch für den größten Google-Fan nicht zu übersehen sein, dass hier eine Marktmacht entsteht, welche mittlerweile ihresgleichen sucht.
Schlecht recherchierten Journalismus kann ich natürlich trotz allem nicht Willkommen heißen, somit schließe ich mich der Meinung Maddins natürlich kompromislos an.
Algorithmus festgelegt und sind nicht käuflich – das ist Fakt!
muahahaha, sorry, aber Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Du für Kredit, DSL etc. auf Platz 1 in der natural Search kommst ohne Geld in die Hand zu nehmen?
Ok, dieses Geld bezahlst Du nicht an Google direkt, aber erst der Algo macht es überhaupt möglich, das es Suchmaschinenoptimierer gibt und diese wollen bezahlt werden. Von Linkkauf etc. mal ganz zu Schweigen.
Klar muss man da Geld in die Hand nehmen. Muss man das nicht immer? Für Werbespots im Fernsehen, für die Mittelseite der FAZ, für die Bande beim Fußballspiel?
Auch für einen Werbespot beim rbb.
Ist das denn nicht völlig normal bzw. klar, dass man für Aufmerksamkeit an beliebten Orten Geld zahlen muss?
Je beliebter, je teurer. Weil es alle wollen. Das ist beim Grundstück mitten in der Stadt genauso wie auf der ersten Seite bei Google. Es immer der gleiche Mechanismus: Was alle wollen, ist teuer. Je mehr es alle wollen, desto mehr steigt der Preis. Sei es einfach nur deswegen, weil man mehr verlangen kann (Grundstück) oder sei es, weil es einfach aufwendig ist (wie mit “Handy” bei G. auf die erste Seite zu kommen).
Google macht es den Optimierern besonders schwer, weil sie viele Filter gegen Manipulationen eingezogen haben. Man kann das aber nicht völlig ausschließen – klar. Hase/Igel. Bei MSN oder Yahoo! auf Platz 1 zu kommen, ist im Vergleich Kindergeburtstag. Und macht auch fast niemand ohne gelbes T-Shirt (sorry, Insiderjoke) Spaß, weil von dort halt kein Traffic kommt.
Nur die Harten kommen in´ Garten!
Interessanter Beitrag, der auch meine Erfahrungen widerspiegelt. Es gibt nach wie vor genügend Leute, die glauben dass die Top-Positionen in den organischen Listings erkauft werden.
Anfangs wollte ich hier auch einhaken, aber Marion Fischer hat es ja bereits auf den Punkt gebracht: Je nach Umfeld bzw. Konkurrenzsituation wird ohne Geld (für Linkkauf bzw. andere Optimierungsmaßnahmen) nichts laufen. Der Unterschied hierbei ist jedoch – und der ist entscheidend, dass man dafür nicht an Google bezahlt!!!
Ich würde es mal so zusammenfassen. Top-Platzierung – egal für welchen Begriff – sind bei Google nicht erkaufbar, sie sind für Geld aber serwohl erreichbar.
Wer ist Marion?
@Mo
Ja genau, wir arbeiten dran!
@Alle
Was Mario Fischer geschrieben hat, ist genau das was mich so ärgert. Wäre es eine Sendung von irgendeinem Klatschmagazin gewesen, hätte ich mir nicht so viel dabei gedacht. Aber von den Öffentlich Rechtlichen erwarte ich schon etwas mehr. Ich denk man sollte viel kritischer gegenüber dem sein, was man so im Fernsehen serviert bekommt.
Aus der Sicht des Datenschutzes sollte man Google schon im Auge behalten, da geb ich Gernot völlig recht. Das trifft aber meiner Meinung nach auf alle (Firmen wie Staat) zu, bei denen viele Daten auflaufen bzw. gesammelt werden. Im Vergleich zu manchen deutschen Firmen – hier hatten wir ja in der letzten Zeit ja einige „Datenschutzskandale“ – steht Google aber noch makellos dar
!
„Ich würde es mal so zusammenfassen. Top-Platzierung – egal für welchen Begriff – sind bei Google nicht erkaufbar, sie sind für Geld aber sehr wohl erreichbar.“ Ja, wenn man das Geld in Optimierungsmaßnahmen investiert. Aber auch hier gibt es gewisse Spielregeln an die man sich halten muss, denn unsaubere Optimierung wird auf Dauer keinen Erfolg haben. Das Geld wird also in die eigene Website investiert und nicht an Google bezahlt.
“Google entspricht eher den Gelben Seiten und was oben steht, ist nicht unbedingt am wichtigsten oder an die alphabetische Reihenfolge geknüpft. Die obersten Plätze werden häufig erkauft. Und nicht selten platzieren sich gerade hier, Angebote die sich erst später als Abofallen entpuppen”
Richtig… wenn ich nach “Handy Klingelton” suche komm ich zu Jamba… verdammte Abofallen.
Da fragt man sich schon, ob sich der Verantwortliche für diesen Beitrag auch nur kurz mit Google beschäftigt hat. Eine alphabetische Reihenfolge wäre bei Google aber natürlich auch hoch interessant
Ich denke, dass es diesen Beitrag von der RBB vor 1-2 Jahren nicht gegeben hätte, da damals das Thema SEO/SEM noch nicht so populär war und was macht man als “Newserstatter” wenn man mal Langeweile hat? Genau man schreibt mal über Dinge, über die man keine Ahnung hat. Im Moment schreibt ja auch jeder Hanswurst über die Finanzkrise…
Mist, gerade eben habe ich ein halbes Vermögen an das geheime Googlekonto geschickt, damit ich endlich bei “Kredit” auf die 1 komme. Hätte ich den Beitrag wohl früher lesen sollen
Aber mal im Ernst:
1. Von solchen Berichten kommt sicherlich auch ein Großteil der Zurückhaltung deutscher User, ihre Daten beim Webshopping in ein Online-Formular zu schreiben.
2. Thema “Abzockwebseiten in AdWords”:
Ich glaube, Google muss langfristig seine User vor solchen Webseiten ähnlich wie vor Phishingseiten schützen, vor allem in AdWords.
Googel mal nach “mitfahrzentrale” >> Zuerst kommt diese o. g. Webseite, die etwas trickreich versucht, dem User ein Abo anzudrehen. Einmal dieses Formular ausgefüllt, kommt später das böse Erwachen bei den Usern mit der ersten Rechnung – und wer trägt aus Sicht der User Teilschuld? Klar – Google.
Einen Schritt weitergedacht könnte das konkret für AdWords bedeuten:
Möglichkeit 1: Der Trust einer Webseite (Linkpower, gesammelte Chrome-Daten, gesammelte Daten aus Analytics etc.) könnte vielleicht in Zukunft stark bzw. stärker (…) in den AdWords QualityScore einfließen.
Somit müssten dann solche o. g. Abzock-Webseiten, die die User lt. Google zugänglicher Daten als “negativ” empfunden hatten (z. B. weil Analytics >> hohe Absprungrate, geringe Aufenthaltsdauer oder Organic Suche >> schlechte / spammige Verlinkungsstruktur bzw. AdWords >> hohe “Backbutton”-Rate usw.) vom AdWords-Algo mit einem grauenvollen Qualitätsfaktor versehen oder gar ganz aus der Seite 1 ausgesperrt werden, ganz egal was der Besitzer dieser Webseite pro Klick bietet.
Möglichkeit 2.0: Zuerst untersucht ein Algo die AdWords-Landingpage. Wenn die Seite verdächtigt wird, krumme Dinger zu drehen, könnte man doch sich vereinzelt User (nicht alle) herauspicken, die von genau dieser Seite wieder zu den SERPS per Backbutton zurückkehren. Genau bei denen könnte man in den Paid Searches genau unter den verdächtigen Ad noch zusätzlich einen auffälligen Link “Betrug melden” anbringen oder einen ähnlichen Approach in diese Richtung fahren.
Fazit: Was in Google oben steht, ist ja schließlich als Empfehlung von G zu verstehen (aus Sicht vieler User) – und wenn Google in AdWords solche Seiten zulässt, geht die UserExperience drastisch nach unten.
Genau das ist doch der Albtraum von Google.. einmal auf so eine über AdWords beworbene Betrügerseite reingefallen, sinkt auch das Vertrauen dieser User in Google drastisch – doch gerade das Wort “Vertrauen” ist ein Grundpfeiler von Googles Erfolgsmonument..
[...] ps: Zur Verarbeitung der digitalen Spuren siehe Google Privacy und zum Ranking hier im Blogzwonull. [...]
„…nur handelt es sich bei Google eben nicht um ein Nachschlagewerk, dass von einer Redaktion nach wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt wird,” …wie gut, dass es sich beim RBB um eine Redaktion handelt, höhö. Dann muss es ja wohl stimmen… oh je, wie peinlich.
Es gibt zwar Gründe, Google (und andere Firmen) in einigen Aspekten zu kritisieren, aber gerade solche falschen/irreführenden Behauptungen verwässern jegliche substanzielle Kritik. Hätte das RBB lieber mal die Nazi-Propaganda in einigen Wikipedia-Artikeln auf Korn genommen.
[...] Klar braucht man für diese Linkbuilding-Methode etwas Zeit zur Recherche und muss etwas Mühe hineinstecken, aber dafür habt ihr später auch einen richtig starken Link. Und den kann euch kein Mitbewerber so schnell nachmachen [...]
Kurzer Nachtrag:
Als ich diesen Beitrag veröffentlichte, schrieb ich zugleich auch ne Email an das RBB – nachdem es auf der Website selbst keine Möglichkeit gibt einen Kommentar zu hinterlassen. Ob das wohl Absicht ist? Wie auch immer… Auf jeden Fall, nach fast 3 Wochen und 2 weiteren Sendungen, keine Reaktion! Irgendwie hab ich schon fast damit gerechnet… schade eigentlich!
@Fabian
Guter Aspekt! Danke dafür.
Google wird sicherlich in Mitleidenschaft gezogen bzw. erhält von vielen Usern eine Teilschuld. Und wenn solche Fälle zunehmen muss sich Google dazu auch Gedanken machen und Lösungen finden. Wobei ich es für recht schwierig halte, solche Seiten automatisiert zu erkennen. Die Idee mit dem Link “Betrug melden” finde ich dagegen sehr gut.
Ein ähnliches Beispiel (wenn auch nicht so Folgenreich für den User): Seit kurzen fließt ja auch die Ladezeit von Landing-Pages in den AdWords-Qualitätsfaktor mit ein. Ich kann mir gut vorstellen, dass die “Teilschuld” hier auch eine Rolle gespielt hat. Seiten die ewig Laden ärgern jeden User. Und das hat dann auch eine negative Auswirkung auf Google, vor allem wenn diese Seiten in den oberen AdWords-Positionen landen. Passiert das einem User häufiger, wird er mit der Zeit immer seltener auf die Anzeigen klicken. Und hat der User das erstmal gelernt, wird es schwierig ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Was das zur Folge hat, kann man sich leicht denken… Und diesen Lernprozess wird es auch im Fall der Abzockfallen geben, sofern Sie weiter zunehmen.
Hat sich in Sachen Kredit eigentlich schon was getan?!
Nicht nur gekaufte Werbung steht bei google ganz oben…
da haben die Unternehmen und Privatpersonen sehr wohl auch Tricks.. also nicht immer alles genau so glauben wies im Netz steht. Kenne mich bestens aus mit den google-Tricks ^^
Nix gegen dich, finde den Beitrag echt gut… mir ist gerade erst wieder klar geworden über die ganzen Tricks..
Grüße nach Augsburg !
“…also nicht immer alles genau so glauben wies im Netz steht. Kenne mich bestens aus mit den google-Tricks ^^ …”
Aha. Jetzt wiss´ mers aber.
und wieso grüße nach augsburg?
mo, maddin seid ihr umgezogen?
@Marc:
Als ich heute morgen aufgewacht bin war ich dort wo ich hingehöre.
Also alles beim alten
Er hatte doch geschrieben, dass er sich bestens auskennt. Also wohnen Mo und Maddin halt jetzt in Augsburg. Wahrscheinlich wissen sie es halt nur nicht.
Pubsburger Augenkiste…
Also ich bin heut morgen auch dort aufgewacht wo ich hingehöre… und das ist nicht Augsburg
@Dominik
Ich hab Deinen Kommentar leider nicht ganz verstanden. Sicherlich gibt es Tricks um in den Suchergebnissen etwas weiter nach oben zu kommen. Das nennt man Suchmaschinenoptimierung. In diesem Artikel geht es aber um den weit verbreiteten Irrtum, man könnte sich in die obersten Positionen (des generischen Rankings – also nicht AdWords) einkaufen (abgesehen von SEO Maßnahmen – die auch Geld kosten). Und das ist definitiv falsch.
Ach Maddin, was weißt Du denn schon… Da gibt es sicherlich geheime Mauscheleien bei Google und Unternehmen, von denen max. 20.000 Leute was wissen. So was bleibt lange geheim. Einige bestreiten ja auch ernsthaft, dass hinter Google in Wirklichkeit die CIA steckt und Osama der eigentliche Kopf des Ganzen ist… Weiß ich aus geheimer Quelle. Und nur ich. Glaubt nicht, was im Web steht.